Fränkische Kartoffelsuppe

Heute möchte ich euch ein Rezept vorstellen, das wahrscheinlich die wenigsten kennen oder geschweige denn ausprobiert haben. Da mein Vater ein absoluter Wurstfan ist und vor allem hausgemachter Wurst wie Pressack oder Ähnlichem nicht widerstehen kann, wollte ich ihm einfach Mal eine Freude machen und ihm etwas mit Wurst kochen. Google, mein Freund und Helfer, hat natürlich auch etliche Rezepte ausgespuckt. Doch irgendwie war ich nicht so überzeugt von den meisten. 

Zum Glück ist mir dann eingefallen, wie die Lieblingswurst von meinem Papa heißt – nämlich Opa’s Weißer. Als ich den Namen dann gegooglet habe, kam ich auf die Internetseite der Herstellerfirma von dieser Wurst – die Mehlig & Heller GmbH. Ich habe mich einfach mal ein bisschen durchgeklickt und siehe da: ich habe eine Seite gefunden, die sich lustigerweise Wurstfibel nennt. Hier findet man Tipps zur Aufbewahrung der Wurst in Gläsern oder auch zur besten Genusstemperatur. Aber was mich am meisten interessiert hat waren natürlich die Rezepte auf dieser Seite.

Zwei von diesen Rezepten haben mich gleich angesprochen und ich habe sie dann auch wirklich in den nächsten Wochen einmal ausprobiert und muss sagen, dass wirklich gut schmecken, mein Papa fand sie natürlich fantastisch! Das erste Rezept, das ich ausprobiert habe, war eine fränkische Kartoffelsuppe mit Oma’s Roter, einer hausgemachten Blutwurst.

Zusätzlich zur Wurst braucht man hierfür natürlich noch Kartoffeln, Zwiebeln, Speck, Karotten, Sellerie, Lauch und noch Wasser oder Gemüsebrühe und Gewürze wie Salz, Pfeffer und was man eben sonst noch so mag. Dann schneidet man das Gemüse und die Kartoffeln in mittelgroße Würfel (auf der Internetseite stand in etwa so groß wie eine Haselnuss). Dann schwitzt man den Speck, dsa Gemüse und die Kartoffeln in ein bisschen Öl an und löscht alles nach und nach mit Gemüsebrühe ab. Zum Schluss wird dann alles gewürzt, eine halbe Stunde weichgekocht und püriert. Das Beste kommt ja bekanntlich zum Schluss; deshalb also die Wurst in gleich große Scheiben schneiden und anbraten. Dann muss man nur noch die Suppe in einen Teller gießen und die Wurst obendrauf legen und fertig. Schnell, einfach und echt lecker!

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