Die Geschichte der Pfanne

Die Geschichte der Pfanne

Es ist doch sicher einmal interessant zu wissen woher die Pfanne eigentlich kommt und wo die Anfänge waren. Beginnen wir einfach mal vor langer Zeit:

Die Pfanne in der Antike

Das Essen und Braten von leckeren Speisen gehen seit Urzeiten Hand in Hand. Die ersten Funde von Kochgeschirr auf europäischem Boden sind auf das erste Jahrhundert datiert und sind aus Pompeji. Dabei wird aus der Anzahl der Kochutensilien klar, es wurde mehr gekocht als gebraten. Besonders im alten Rom, wo wegen der Brandgefahr eigene Küchen verboten waren, wurde in Garküchen in großen Bronzekesseln Suppen oder Brei für eine große Zahl an Menschen zubereitet.

Das Mittelalter und die Pfanne

Die Küche des Mittelalters ist bekannt für ihre deftigen Braten. Beliebt waren vor allem Drehspieße mit Braten. Die Ärmere Bevölkerung bereitete ihre Speisen in Tontöpfen zu. Die Speisen für den Adel und das reiche Bürgertum bereitete man in Metallkesseln vor. Die Pfannen und andere flachen Töpfe, die man nicht über das Feuer hängen konnte, wurden auf Dreifüße oder auf ein Rost gestellt. Alle Metallwaren wurden in Handarbeit in einem langwierigen Prozess vom Schmied gefertigt und waren dementsprechend kostspielig.

Industrielle Revolution

Durch die Gewinnung neuer Technologien, die Verbesserung der Eisenverarbeitung und Mechanisierung wurde auch die Produktion der Bratpfannen verbessert. Mechanische, elektrische und hydraulische Pressen erlaubten nun eine einfache Bearbeitung und Verformung von Metallstücken.

Heute

Wenn sie heute in ein Geschäft gehen, dass spezialisiert auf Küchenutensilien ist, finden sie Pfannen in verschieden Formen, Materialien und Qualitäten. Viele bekannte Firmen wie Gundel Pfannen, WMF oder Le Creuset stellen qualitativ hochwertige Stücke her, aber auch Nonameprodukte überschwemmen den Markt. Sie haben die Qual der Wahl.

Die Wahl des Materials stellt den Verbraucher schon vor die erste Hürde, den die verschiedenen Materialien haben unterschiedliche Vorteile. Beliebt sind Antihaftbeschichtungen. Sie haben sich in der Küche weitestgehend durchgesetzt, da die Speisen während des Garungsprozesses nicht haften bleiben und einfach zu Reinigen sind. Weit verbreitet ist die Annahme, das Teflon für die Raumfahrt entwickelt wurde. Jedoch wurde es schon 1938 als Kältemittel für Kühlschränke synthetisiert. Den Entdeckern waren die Eigenschaften des Teflons nicht bekannt, sodass sie keinen Nutzen darin sahen. Die Antihaftbeschichtung besteht aus Polytetrafluoräthylen und hält Temperaturen bis 260° C aus. Die Teflonbeschichtung wird momentan heftig diskutiert, da bei höheren Temperaturen toxische Stoffe wie das Fluorphosgen austritt.

Häufig findet man in professionellen Küchen Stahlpfannen aus geschmiedetem Eisen. Diese werden immer noch traditionell von Hand gefertigt. Sie haben den Vorteil der schnellen und gleichmäßigen Hitzeverteilung. Die Bratpfannen sind den Bedürfnissen der Köche angepasst und ermöglichen die Zubereitung vieler unterschiedlicher Gerichte. Die heutige Kochkultur verdankt die Perfektionierung eines Gerichtes, zum Beispiel des Steaks, der entsprechenden Steakpfanne und liefert uns die schönsten Erinnerungen an Mamas Pfannkuchen und Omas Reibekuchen.

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