Monat: Juli 2013

pfannenbeschichtung

Arten der Pfannenbeschichtung

Pfannen. Sie sind im jedem Haushalt vorzufinden und gar nicht mehr wegzudenken. In jeder Familie wird fast tagtäglich gebraten, was das Zeug hält. Um jedoch auch die optimale Pfanne zu finden, ist es vorher wichtig, dass man sich über die unterschiedlichsten Pfannenbesichtungen informiert, um mögliche Fehlkäufe zu vermeiden.

Die Antihaftbeschichtung

Pfanne, welche eine Antihaftbeschichtung besitzen, werden auch als Teflonpfanne bezeichnet und bestehen sehr oft aus Aluminium. In dieser Beschichtung sind meist Polytetrafluorethylen, kurz PTFE, enthalten, welche bei einer Überhitzung der Pfanne verdampfen können und somit als krebserregend gelten. Wenn sich unter der Antihaftbeschichtung eine keramischen Schicht aus einem Aluminium-Titan-Mischoxid befindet, bezeichnet man diese Pfanne auch als Titan-Pfanne. Durch diese Zwischenschicht werden Kratzer vermieden. Genau diese Aluminiumpfannen haben sich in den Haushalten durchgesetzt, weil diese leichter und pflegeleichter sind. Der Nachteil besteht jedoch in der geringen Lebensdauer. Die Öberfläche ist sehr empfindlich. Sie wird durch das Metallbesteck abgenutzt und durch das Erhitzen über 260 Grad Celsius kann die Oberfläche beschädigt werden. Zudem kann auch häufiges Spülen in einer Spülmaschine die Oberfläche schädigen. Teflonpfannen sollten auch nie zum scharfen Anbraten verwendet werden, da sie nur eine geringe Temperaturbeständigkeit aufweisen.

PTFE-freie Beschichtung

Pfanne, welche eine keramische PTFE- freie Antihaftbeschichtung besitzen, können auf bis zu 400 Grad Celsius und mehr erhitzt werden. Auch bei solchen Temperaturen nimmt die Pfanne keinen Schaden. Auch sind sie gegen Beschädigungen von Metallbestecken deutlich robuster. Die Basis dieser Beschichtung ist Siliziumdioxid.

DLC-Beschichtung

Eine weitere Beschichtungsart basiert auf einem diamantartigen Kohlenstoff. Diese Pfannen sind dann bis zu 300 Grad Celsius hitzebeständig. Gegenüber der PTFE-Beschichtung ist auch diese Art der Beschichtung viel robuster.

Emaille-Beschichtung

Diese Art der Besichtung dient vor allem zum Schutz der Pfanne. Denn dadurch kann Korrosion und die Reaktion des Essens mit der Pfanne vermieden werden. Diese Emaille-Beschichtung hat als Hauptbestandteil Silicium.

Pflege dieser Pfannen

Je nach Art der Pfannenbeschichtung unterscheidet sich die Reinigung der Pfanne. Viele Hersteller geben jedoch falsche Hinweise für die Pflege von Pfannen. Nach der Reinigung der Pfanne sollte diese niemals rückgefettet werden, denn dieser feine Ölfilm kann zu harzen beginnen und die immer wachsende Teerschicht kann nicht mehr beseitigt werden. Dadurch kann auch die Antihaftbeschichtung beschädigt werden. Deswegen sollte man Pfannen immer mit einem Spülmittel entfetten und mit klaren Wasser abspülen. Zudem sollte man eine benutzte Pfanne nicht lange ungereinigt stehen lassen.

Edelstahlpfannen

Genauso wie die Teflonpfannen sind die Edelstahlpfannen sehr pflegeleicht aber viel robuster. Deswegen kann man diese in sehr vielen Haushalten vorfinden. Edelstahl ist ein schlechter Wärmeleiter. Deswegen wird der Boden mit einem Mehrschichtboden angefertigt. Diese Böden bestehen meist aus Aluminium oder auch Kupfer, da diese Materialien die Wärme sehr gut leiten können. Zudem gibt es auch Edelstahlpfannen mit einer Antihaftbeschichtung.

Pflege von Edelstahlpfannen

Am besten reinigt man Edelstahlpfanne mit einem einfachen Spülmittel. Bei Anhaftungen lässt man die Pfanne erstmal einweichen. Wenn die Pfanne weißlich beschlägt, helfen einige Tropfen Zitronensaft oder Essig bei der Entfernung. Danach sollte man die Pfanne nochmal abspülen. Werden Schwämme oder auch Scheuermittel verwendet, sollten diese nicht zu grob ausfallen. Zudem sollte man vermeiden, die Pfannen mit einem Küchenpapier auszureiben, da sonst die Pfannenbeschichtung geschädigt wird.

gusseisenpfanne

Richtiges Einbrennen der Gusseisenpfanne

Lange Zeit galten hoch moderne Teflon Pfannen, mit immer besseren und antibehaftungsresistenteren Beschichtung, als das Must-Have im Kochbereich. Neue Pfannen wurden mit raumfahrtähnlichen Technikneuerungen angepriesen, welche im Nachhinein doch nie das halten, was sie versprechen. Am Ende ärgert man sich über schlechte Brat- und Gareigenschaften der neuen Pfanne. Echte Gourmets, Sterne-Köche und Küchen Profis wissen hingegen längst, dass die gute alte Gusseisenpfanne, in Sachen Braten und Garen, das Maß aller Dinge ist. Eine gute gusseiserne Pfanne erzielt beste Kochergebnisse, welche auf den Garpunkt genau erreicht werden können. Das Arbeiten in der Küche, mit einer gusseisernen Pfanne ist nicht zu vergleichen, mit den Leistungen einer gewöhnlichen Teflon Pfanne. Jedoch gibt es auch natürlich für Alugusspfannen mit einer Haftbeschichtung bzw. Versiegelung anwendungsgebiete. Hier würde ich für Dampfnudel nach wie vor eine Hochrandpfanne empfehlen.

Die Gusseisenpfanne

Eine gute Gusseisenpfanne kostet allerdings auch ihren Preis. Für ein ordentliches Exemplar, muss man deutlich mehr Geld bezahlen, als für billige Massenware aus dem Supermarkt. Die Investition in eine vernünftige Pfanne lohnt sich am Ende jedoch doppelt. Denn gusseiserne Pfannen halt nicht nur eine gefühlte Ewigkeit, sie liefern auch viel bessere Bratergebnisse, sodass das gekochte Essen letztlich viel besser schmeckt. Wer sich selbst von den Ergebnissen einer gusseisernen Pfanne überzeugen will, der sollte den Schritt wagen und sich ein Exemplar zulegen. Auch ich kaufte mir, aufgrund mehrfacher Tipps von Koch Experten, eine gusseiserne Pfanne. Das gute Stück war nicht billig und ich hoffte, dass es seinen Preis wert sein würde, wenn ich es erst einmal in Benutzung hätte. Ich kann an dieser Stelle schon verraten, dass sich der Kauf aufjedenfall gelohnt hat! Das Braten und Garen von Speisen aller Art, gelingt mit der Gusseisenpfanne einfach viel besser und es schmeckt einfach nur super lecker, wenn man mit der Pfanne kocht.

Einbrennen der Pfanne

Es gibt allerdings etwas Wichtiges zu beachten, wenn man sich für den Kauf einer gusseisernen Pfanne entschieden hat. Anders als herkömmliche Pfannen, können verschiedene Gusseiserne nicht gleich nach dem Kauf verwendet werden. Gusseisenpfannen müssen eingebrannt werden. Eine Pfanne einbrennen ist zwar kein großer Akt, sollte aber unbedingt durchgeführt werden, bevor man die PFanne schließlich zum Kochen verwenden kann. Durch das Einbrennen wird die Antihaft-Eigenschaft erreicht.

Wie man eine Pfanne perfekt einbrennen kann, ist im Grunde schnell erklärt. Bevor man an diese Prozedur geht, muss der Korossionsschutz mit einer Spülbürste und Spülmittel gut entfernt werden. Ich selbst habe dann zum Einbrennen 200 gr Kartoffelscheiben (etwa 4mm dick) in die Pfanne gegeben und diese anschließend mit hoch erhitzbarem Fett oder Öl (z.B. Biskin, Palmin, Mazola, Rapsöl)  und Salz vermengt. Dann habe ich die Pfanne richtig stark erhitzt – man sollte ruhig die höchste Heitzfunktion des jeweiligen Herds nutzen, damit das Einbrennen und Einbraten auch gelingt und seinen Zweck erfüllt. Anschließend habe ich die Masse für eine gute halbe Stunde, bei oberer (etwa 3/4) Wärmezufuhr, braten lassen. Ziel hierbei ist es nicht, die Masse verkohlen zu lassen, sondern die Pfanne anständig einzubrennen und gleichzeitig zu lernen, wie sich das Braten mit der gusseisernen Pfanne anfühlt. Hierbei dürfen schwarze Kartoffelscheiben ruhig entnommen werden. Nach diesem ersten Einbrennen darf man den Vorgang nochmals wiederholen und dann sollte die Pfanne für den Küchenalltag gewappnet sein und dem Koch treue Dienste leisten. Nach dem Einbrennen ist die Pfanne jedoch auch ohne Korrossionsschutz, so dass diese nach der Benutzung immer etwas eingefettet werden sollte (Küchentuch mit etwas Öl). Ebenso sollte danach von einer Reinigung mit Scheuermitteln oder ähnliches abgesehen werden, da sich sonst die gebildete Patina für die Antihaft-Eigenschaft wieder löst.

Thermo Spot

Die Jamie Oliver Pfanne von Tefal

Aktuell reduziert gibt es die Jamie Oliver Pfanne mit einem Durchmesser von 28 cm des Herstellers Tefal zu erwerben. Der aktuelle Preis (Stand: 22.07.13) beträgt 41,99 Euro und somit ist die Pfanne vom ehemaligen unverbindlichen Preis in Höhe von 79,99 Euro um 48% gesenkt.

Was zeichnet jetzt aber die Jamie Oliver Pfanne denn aus?

Tefal rühmt sich bei dieser Pfanne vor allem mit der Thermo-Spot® Technik. In der Tat hörte ich heute zum ersten mal hiervon, obwohl es die Technik bereits seit 2011 gibt. In der Versiegelung ist eine rote, 5 cm Durchmesser große, Fläche eingelassen, welche anzeigt, wann die Pfanne die richtige Temperatur hat um das Bratgut hinein zu geben.

Jamie Oliver Pfanne von TefalNamensvetter Jamie Oliver

Der Namensvetter der Pfanne, die für alle Herdarten geeignet ist und somit auch als Induktionspfanne fungiert, ist kein geringerer als Jamie Oliver. Der Spitzname von Jamie Oliver ist „The naked Chef“ und leitete sich von seiner Kochsendung in Großbritannien ab. Natürlich wurde er in der Sendung nicht nackt beim Kochen gezeigt, sondern das „naked“ bezieht sich viel mehr darauf, dass die Staffel Oliver in seiner „reinen“ privaten Umgebung zeigt. Am besten schaut man sich einfach einmal eine seiner Folgen an:

Doch jetzt zurück zur Pfanne: Diese ist außen aus hochglanzpoliertem Edelstahl und innen überzeugt sie durch den 6-Lagen TEFAL Prometal Pro ® Antihaft-Versiegelung mit Hartgrundierung und Top Coat. Top Coat ist wohl so etwas ähnliches wie eine separate Schicht über die Versiegelung um die Versiegelung zu versiegeln aber vermutlich wissen das nur die Marketing-Fachmänner von Tefal. Denn der Begriff Top Coat kann so ziemlich alles bedeuten. Ich glaube zumindest nicht, dass damit die Deckhaare von Tieren gemeint sind, denn dann wäre das Steak nicht wirklich lecker.

Der Schüttrand, die Eignung die Pfanne auch in den Backofen stellen zu können und der Edelstahl-Griff mit Silioneinlage sind weitere Features die man an dieser Stelle nennen kann.

Kleiner Tipp am Rande: Zum Braten gerne mal Bio Kokosfett verwenden. Jedoch darauf achten, dass es wirklich auch Bio ist. Warum? Bei der Herstellung von Bio Kokosfett ist die Verwendung von Lösungsmitteln und auch das Härten verboten. Bei dem Nicht-Bio-Fett können im Herstellungsprozess Transfettsäuren entstehen und das ist nicht so gut und auch alles andere als gesund. Kokosfett ist sehr hitzebeständig und auch geschmacksneutral.

Fissler Protect Pfanne

Die Fissler Protect Pfanne

Die induktionsgeeignete Antihaftpfanne von Fissler ist in einem hochwertigem Edelstahl-Design gehalten. Diese Fissler Protect Pfanne ist in den Durchmessern von 20, 24, 26 und 28 cm erhältlich. Mit dieser Pfanne ist ein sehr schonendes Braten möglich. D. h. man sollte darin alles braten, was dazu neigt anzubraten. Hier sind als Beispiel Speisen aus Eiern oder auch Fisch zu nennen.

Die protectal-plus Versiegelung ist langlebig und widerstandsfähig. Der Boden sorgt für die optimale Wärmeverteilung auf allen Herdarten. Positiv zu erwähnen ist auch der praktische Schüttrand, der Sicherheitsgriff und natürlich die 5-jährige Herstellergarantie.

Für jedes Essen gibt es eine passende Pfanne

So ist beispielsweise die crispy Pfanne aus Edelstahl zum scharfen Anbraten besser geeignet. Hier seien als Gerichte Fleisch und Geflügel erwähnt. Auch diese Pfanne ist natürlich rostfrei und induktionsgeeignet. Fettarmes Braten wird hier dann durch die sog. novogrill Bratfläche die etwas geriffelt ist, gewährleistet.

Bei Amazon hat die Fissler Protect Pfanne im Übrigen eine ausgezeichnete Kundenbewertung von 4.8 von 5 Sternen bei 31 Rezensionen. Besonders gelobt wird unter anderem die Langlebigkeit der Pfanne und die ausgezeichneten Anti-Haft-Eigenschaften. Ich benutze neben Pfannen anderer Hersteller auch eben diese Pfanne und schließe mich den positiven Rezensionen an. Ebenso wird auch der Sicherheitsgriff als weiteres Schmanckerl beworben. Auch hier kann ich mich anschließen und finde das einsteckbare Zubehör wie den Glasdeckel oder den Clippix Spritzschutz wirklich praktisch.

Hier nun noch die Tabelle mit dem Pfannen- und Bodendurchmesser:

Artikelnr.: 138 102 20 100

Durchmesser: Ø 20.0 cm
Bodendurchmesser: Ø 14.5 cm
Volumen: 1.1 Ltr

Artikelnr.: 138 102 24 100

Durchmesser: Ø 24.0 cm
Bodendurchmesser: Ø 18.5 cm
Volumen: 2.0 Ltr

Artikelnr.: 138 102 26 100

Durchmesser: Ø 26.0 cm
Bodendurchmesser: Ø 20.2 cm
Volumen: 2.5 Ltr

Artikelnr.: 138 102 28 100

Durchmesser: Ø 28.0 cm
Bodendurchmesser: Ø 22.5 cm
Volumen: 3.0 Ltr

 

Zucchini-Kuchen

Zutaten:

  • 3 Eier
  • 1 Tasse Öl (130 ml)
  • 2 Tassen Zucker (250 g)
  • 2 TL Vanillezucker
  • 2 – 3 Tassen Nüsse (60 – 100 g)
  • 1/2 Tasse Rosinen
  • 2 Tassen grob geraspelte Zucchini mit Schale (250 g)
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL Nelken
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Backpulver
  • 3 Tassen Mehl (250 g)

Zubereitung:

Eier, Öl, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Alle restlichen Zutaten hinzufügen.

In der Kastenform bei 160 – 175 °C  ca. 60 – 75 Min. backen.
Im Kühlschrank bleibt dieser Kuchen noch lange frisch!